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Reisepass ePass - Schutzhüllen für RFID - RFID Shielding Information
Der Datenschutz für den ePass, Firmenausweis,
Studentenausweis, Bibliotheksausweis, bei
Eintrittskarten für die Fußballweltmeisterschaft,
Büchern, Bahncard und Fahrkarten, etc. |
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RFID-Technik
(Radio Frequency Identification)
Mit Hilfe der RFID Technik lassen sich
Objekte über eine kurze Distanz automatisch und
berührungslos identifizieren.
Beim RFID-System erfolgt die Datenübertragung zwischen einem Transponder, auch Tag oder
Funketikette genannt, und einem Lesegerät (Reader), das auch
Sender ist. Volkstümlich nennt man den Transponder auch
RFID.
Ein Transponder besteht aus einem Mikrochip mit Kupfer oder
Aluminium-antenne. Die Antenne kommuniziert mit dem
Lesegerät, das den Chip, auch bei Bewegung, ausliest. Zu
einem RFID-System gehört auch eine Computeranlage, die die
empfangenen Daten auswertet und zusätzliche Informationen
aus einer Datenbank erhält.
Auf den RFID-Transpondern wird ein Nummerncode wie zum
Beispiel der elektronische Produktkode (EPC) gespeichert,
dem in einer Datenbank bestimmte Informationen zugeordnet
sind. Auf anderen RFID-Transpondern, die z.B. beim neuen
ePass verwandt werden, wird mehr Information gespeichert.
Dazu zählt auch das digitalisierte Passbild.
Das Auslesen der Informationen geschieht dadurch, dass ein
Sender den Transponder (RFID) anstrahlt und der Transponder
antwortet mit der in ihm gespeicherten Information.
RFID-Systeme arbeiten in unterschiedlichen
Frequenzbereichen.
Niederfrequenssysteme (125-135kHz) werden bei
Zugangskontroll-systemen, der Tierkennzeichnung, bei Wegfahrsperren und in der Lagerverwaltung verwendet. Sie sind
preisgünstig und robust, aber haben nur kurze Reichweite bis
zu einem Meter.
Hochfrequenzsysteme (13,56 MHz) findet man beim ePass,
Ausweiskarte, Fahrkarte, Bibliotheksausweis etc. Reichweite
bis zu zwei Metern.
Ultrahochfrequenzsysteme (868 MHz, USA 960 MHz) findet man
bei Logistiksystemen mit vielen Produkten, die gleichzeitig
abgefragt werden sollen. Reichweite bis zu sechs Metern. Der
Metro-Konzern plant seine Produkte auch im normalen
Endkundengeschäft mit dieser Technik einzusetzen, obwohl die
hohe Frequenz eine Ausrichtung der Antenne erfordert. Doch
nur mit dieser hohen Frequenz ist z.B. ein voller
Einkaufswagen schnell zu scannen.
Mikrowellenfrequenzsysteme (2.45 GHz) findet man bei der
automatischen Mauterfassung sowie der Waren- Container- und
Palettenverfolgung. Reichweite und Eigenschaften sind wie
bei den Ultrahochfrequenzen.
Man unterscheidet aktive und passive Transponder (RFIDs)
je
nach dem, ob sie eine eigene Energieversorgung über eine
Batterie oder ob sie die Energie vom Lesegerät bekommen.
Die passiven Transponder werden vom Lesegerät angestrahlt
(Funkwellen, induktiv oder elektromagnetisches Fernfeld).
Über die Antenne des Transponders wird ein Kondensator
aufgeladen. Dessen Energie reicht für die Aussendung eines
schwachen Signals aus, mit dem der Transponder seine Daten
dem Lesegerät übermittelt.
Aktive Transponder werden eingesetzt, wenn es größere
Entfernungen überbrückt werden sollen, oder wenn größere
variable Datenmengen übertragen werden sollen. Zum Beispiel
bei der Kennzeichnung von Containern.
Die Bauformen von Transpondern sind vielfältig.
Ausweiskarten, Etiketten, Plastikmarken, Schlüssel,
Glasröhren für Tiere etc. Sonderformen sind auch schon
erhältlich. Z.B. ein Nagel in dessen Kopf ein winziger
Transponder steckt oder ein Transponder in Keramikgehäuse
der fast unverwüstlich ist und Temperaturen bis 300 C
begrenzte Zeit aushält. Wobei natürlich die Antenne bei
einem Transponder aus Metall eine besondere Bauform besitzt.
Elektronischer Produktcode (EPC) ist eine Nummer zur
eindeutigen Kennzeichnung von Objekten. Der EPC wird auf dem
Transponder gespeichert und enthält Informationen, wie z.B.
den Hersteller, das Produkt und die Seriennummer,
einschließlich der EAN-Nummer und die Nummer der
Versandeinheit (NVE).
Die internationale Organisation EPCglobal möchte den EPC als
weltweiten Code zur Markierung von Waren etablieren.
Verschlüsselung des Datenverkehrs zwischen Transponder und
Lesegerät. Verschlüsselung benützt man bei Ausweisen mit
Transpondern (RFIDs). Neben einer Verschlüsselung des
Datenverkehrs kann auch noch eine Authentifizierung des
Transponders vorgenommen werden. Dies benützt man beim neuen
Deutschen ePass. Der meldet sich bei jedem Ausleseversuch
mit einem anderen Antwortverhalten, damit keine eindeutige
Zuordnung möglich ist, außer man kennt den Schlüssel,
welcher aus der im Paß ausgedruckten Zahlenreihe erzeugt
wird.
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